Die JUSO und die JA! stossen auf eine neue linke Ära an

Wie in den letzten Tagen in allen Zeitungen zu lesen war, scheint das RGM Bündnis zu Ende zu sein. Kein Grund zum Trauern finden die JUSO Stadt Bern und die Junge Alternative JA! – sondern zum Feiern. Denn nun bricht für die linkste Stadt der Deutschschweiz auch die Ära der klar linken Politik ohne faule Kompromisse an. Und das geht nur mit einem Rot-Grünen Bündnis. 

Die JUSO Stadt Bern und die Junge Alternative JA! haben am Donnerstagabend vor dem Rathaus auf eine neue politische Ära in der Stadt Bern angestossen. Das RGM Bündnis ist passé. Nun beginnt das Zeitalter Rot-Grün-Links. «Bern ist die linkste Stadt der Deutschschweiz» meint Tamara Funiciello, Mitglied der JUSO Stadt Bern. «also sollte sie auch die linkste Politik machen. Das Scheitern von RGM ist nicht eine Katastrophe, sondern eine Chance für Rot-Grün. Nämlich die Chance eine klare linke Politik zu betreiben, ohne faule Kompromisse, wie sie heute zum Teil nötig sind. In den Bereichen der Grundrechte, der Sozialpolitik oder der Freiräume gibt es noch viel Handlungsbedarf für eine echte linke Politik.», so Funiciello weiter.

«1992 war ein anders Zeitalter» meint auch Seraina Patzen, Stadträtin der JA!. «Heute ist die Lage anders. Daher braucht es auch ein neues Bündnis. Das ist nichts Schlechtes sondern Ausdruck einer Stadt, die immer offener, sozialer und linker geworden ist. Dem sollte die Politik nicht hinterherhinken.»

Die Juso und die Junge Alternative JA! sind überzeugt, dass es einem Rot-Grünen-Bündnis mit einem engagierten Wahlkampf mit neuen Ideen möglich ist, die Mehrheit im Gemeinderat zu halten. Auch im Stadtparlament ergeben sich durch den Aufbruch von RGM neue Chancen für linke Mehrheiten.

 

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