CreditSuisse badet ihre Finger in Öl

Die Juso Stadt Bern hat heute auf dem Bundesplatz vor der CreditSuisse gegen die Dakota Accsess Pipeline demonstriert. Mit einer nachgestellten Pipeline und Öl hat die Juso Stadt Bern darauf aufmerksam gemacht, dass die CreditSuisse ihre Finger im dreckigen Geschäft mit der Ölmafia hat, die durch ein Reservat der Native Americans ihre Pipeline legen will, dabei wurden hunderte heilige Stätten zerstört. Die JUSO Stadt Bern fordert die CreditSuisse auf offenzulegen, wo und wieviel sie investiert hat und legt der CreditSuisse nahe, ihrem Geschäft ein Ende zu machen, wenn sie an ihren Händen kein Blut sehen will.

Die Juso Stadt Bern hat heute vor der CreditSuisse gegen die Dakota Accsess Pipeline protestiert. Mit einer nachgestellten Pipeline und ‘‘Öl‘‘ aus geliertem Cola, sowie einem grossen Transparent hat die Juso Stadt Bern darauf aufmerksam gemacht, dass die CreditSuisse ihre Finger im dreckigen Geschäft mit der Ölmafia hat, die am Rande eines Reservats der Native Americans ihre Pipeline legt.

Obwohl die Aktion friedlich geplant war (und auch so verlief), war schon auf dem Weg vom abgemachten Treffpunkt bis hin zum Bundesplatz eine aussergewöhnlich hohe Polizeipräsenz spürbar, sichtlich damit beauftragt die jungen Aktivist*innen gut im Auge zu behalten. Noch während den Instruktionen in einer Seitengasse kam eine nicht besonders freundliche Streife vorbei und machte eine ‘‘verdachtsunabhängige Personenkontrolle‘‘. Nachdem von allen der rund 15 Anwesenden die Personalien festgehalten und das Aktionsmaterial begutachtet wurde (besonders interessiert zeigten sie sich am Kanister mit dem verdickten Cola, woraufhin jemand einen Schluck daraus trank und so auch die letzten Zweifel beseitigte), wurde mehrfach darauf hingewiesen dass die JUSO, sollten Sachbeschädigungen entstehen, dafür haftbar gemacht würde sowie auch, dass eine Veranstaltung, welche ein Tag im Voraus auf Facebook angekündigt wird, nicht mehr wirklich eine ‘‘Spontankundgebung‘‘ sei. Die JUSO dankt der Kantonspolizei Bern ganz herzlich für diesen ausserordentlich wichtigen Einsatz und empfiehlt den Mitarbeiter*innen das stadtberner Kundgebungsreglement als Bettlektüre.

Die anschliessend auf dem Bundesplatz abgehaltene Kundgebung verlief sehr friedlich, die Passant*innen zeigten sich sehr interessiert und solidarisch und die Ölpfütze wurde natürlich am Schluss ordnungsgemäss weggeputzt. Vera Diener, Mitglied der JUSO Stadt Bern sagt dazu: „Was die CreditSuisse hier mal wieder macht, ist zum Schreien. Ein heiliger Ort wird wegen Macht, Geld und ÖL zerstört und die CreditSuisse profitiert davon. Ich hoffe das möglichst viele Menschen ihr Konto bei der CreditSuisse auflösen um sie dazu zu bewegen, von dieser Investition zurück zu treten und in Zukunft ihre Finger von solchen Drecksgeschäften zu lassen.“

Der Widerstand der Native Americans, welcher sich gegen die Zerstörung der heiligen Stätten gleichermassen wie gegen die Black Snake (wie Pipeline von den Einheimischen genannt wird) richtet, steht auch im Zeichen des Gewässerschutzes. Millionen von Menschen sind auf das Trinkwasser welches durch den Bau gefährdet wird, angewiesen. Ein Basismitglied äussert sich dazu „Das Wasser ist in grösster Gefahr, der friedliche Protest wurde durch die Polizei mit Gewalt beendet und die Protestcamps der Natives geräumt, so ist Druck gegen die Investoren umso wichtiger.“

Die Juso Stadt Bern fordert von der CreditSuisse die Offenlegung aller Investments in die Pipeline und der beteiligten Firmen und weiter eine Erklärung wie die Investitionen mit den eigenen Richtlinien zu vereinbaren sind. Insbesondere fordern wir aber, dass die CS ihre Investitionen in die Dakota Access Pipline stoppt.

Wir legen allen Kunden ungeachtet ob KMU, Privatperson oder Pensionskasse nahe, die Geschäftsbeziehungen mit der CreditSuisse zu beenden, Institutionelle Anleger*innen sindangehalten die Investitionen der CS auf die Vereinbarkeit mit den eigenen Nachhaltigkeitsgrundsätzen zu prüfen.

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