Gute gratis Hot-Dogs

Die JUSO Stadt Bern hat heute gratis 200 gute Hot Dogs vor dem Weyerli verteilt. Dies geschah aus Protest gegen die völlig überrissenen Essenspreise im Bad selbst, welche einkommensschwache Personen und insbesondere Familien von der Kundschaft ausschliesst und einen erfüllten Badibesuch stark erschwert.

Heute wurden von der JUSO Stadt Bern 200 qualitativ hochstehende Hot Dogs mit Würsten einer regionalen Metzg vor dem Weyermannshausbad verteilt. Dies, um gegen die neuen, horrenden – von SP Gemeinderat Aebersold abgesegneten – Preise für das Essen zu protestieren und sich mit einkommensschwachen Personen und Familien, welche sich nun keinen Hot Dog in der Badi mehr leisten können, zu solidarisieren.

Selbstverständlich begrüssen wir es, dass neu regionales und qualitativ gutes Fleisch statt Billigfrass serviert wird. Dennoch denken wir, dass eine Preissteigerung von 46% dafür völlig überrissen ist. Shivani König, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Bern sagt: „Natürlich hat Qualität seinen Preis. Dennoch denken wir, dass durch das Auslassen von Zwischenhändler*innen billigere Preise möglich wären. Wir hatten für unsere Hot Dogs mit lokalen Erzeugnissen ja auch Produktionskosten von nicht einmal 1.50 pro Stück.“

Auch die Vorschläge, einkommensschwache Personen könnten ja einfach eine eigene Verpflegung mitbringen, lehnen wir ab. Barbara Keller, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Bern sagt dazu: „Gerade in einer öffentlichen Badi sollten sich auch weniger privilegierte Personen verpflegen können. Auch eine alleinerziehende Mutter sollte mal ein Hot Dog oder ein Glacé spendieren können.“

Wir fordern daher eine Anpassung der Preise in den öffentlichen Badis und insbesondere von der SP, dass sie als offiziell linke Partei ihren Einfluss im Gemeinderat dazu gebraucht.

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