JUSO weiterhin auf Erfolgskurs

Medienmitteilung zur Berner Stadtratssitzung des 8. März 2018
Am 8. März hat der Berner Stadtrat einer Motion der JUSO mit 33 Stimmen
zugestimmt. Diese beabsichtigt, den Frauen* in der Berner Stadtverwaltung einen
freien 8. März zu gewährleisten. Ziel der Motion ist ein Zeichen zu setzen, bis endlich
die Lohngleichheit erreicht wird. Noch immer werden Frauen* systematisch
diskriminiert: Bei gleichwertiger Leistung erhalten sie weiterhin weniger Lohn als
Männer*. In der Stadtverwaltung beträgt dieser unerklärte Lohnunterschied weiterhin
1.8 %.

Tamara Funiciello, Stadträtin der JUSO Stadt Bern erklärt in ihrem Votum: „Seit über
37 Jahren warten wir auf Gerechtigkeit. Ein Recht, welches in der Verfassung
verankert ist und so lange missachtet wurde, […] ist eine aussergewöhnliche
Situation, welche eine entsprechende Lösung verlangt.“
Für die Arbeit der Stadtverwaltung, sowie für die ganze restliche Welt, sind Frauen*
absolut notwendig – und genau dies will die JUSO mit dieser Motion demonstrieren.
Der Stadt steht nun genau ein Jahr zur Verfügung, um die Umsetzung der Motion zu
organisieren.
Mit diesem Beschluss (33 Ja-Stimmen, 20 mal Neun und 14 Enthaltungen) setzt der
Stadtrat heute ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für die Durchsetzung
des Rechts auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

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