Neun Forderungen für die Zukunft

Die JUSO Stadt Bern hat an der Vollversammlung am fünften Februar neun Forderungen beschlossen, welche wir gerne in den nächsten 100 Jahren verwirklichen würden.

Analog zu den neun Forderungen, welche vor hundert Jahren beim Generalstreik erreicht werden sollten, haben wir uns dazu entschieden, ebenfalls neun Forderungen auszuarbeiten, welche wir längerfristig umsetzen möchten. Diese lauten:

  • Bezahlter Menstruationsurlaub; jede Frau* hat während der Menstruation Urlaub. Keine soll dazu gezwungen sein, mit Schmerzen zur Arbeit zu gehen.
  • Gratis Wohnraum
  • Bezahlte Carearbeit
  • Werbeverbot im öffentlichen Raum
  • Verstaatlichung der Grosskonzernen
  • Personen- und Niederlassungsfreiheit; alle, die in der Schweiz wohnen wollen dürfen das. Bedingungslos.
  • Arbeitszeitreduktion bei gleichbleibendem Lohn
  • Gratis Sozialversicherungen; Versicherungen, wie AHV, IV und die Krankenkasse werden über (progressive) Steuern statt Lohnprozente oder Beiträge finanziert und alle haben Zugang.
  • Gratis ÖV

Wir werden nun versuchen, diese Ziele zu erreichen und zudem diese Forderungen der Jahresversammlung der JUSO Schweiz unterbreiten, um in deren Forderungen aufgenommen werden.

Für mehr Freiraum statt Kommerz

Die Kitag-Kinos in der berner Altstadt werden bald geschlossen. Die JUSO Stadt Bern sieht darin eine Chance, die Räume nicht kommerziell zu nutzen und mehr Freiraum für alle zu schaffen.

In Bern herrscht schon seit langem ein Problem: Vor allem in der Altstadt gibt es viel zu wenig Räume, die ohne Profitgedanken genutzt werden. Längst nicht alle können es sich leisten, regelmässig Lokale, in denen Konsumzwang herrscht zu besuchen. Es ist daher dringend nötig, mehr Freiraum zu schaffen, gerade auch im Zentrum der Stadt. Artikel ansehen

Kämpfe an den Unis und Schulen: Die JUSO in der Pflicht!

Schweizweit flackerte in den vergangenen Monaten Widerstand auf gegen die Erhöhung der Studiengebühren. Die JUSO Stadt Bern weiss, dass diese Angriffe einer kapitalistischen Logik entspringen: Auf dem Rücken der Schwächsten wird abgebaut, um die Profite der Reichsten zu sichern. Diese Bewegungen haben wir zu wenig aktiv unterstützt – das darf uns nicht wieder passieren. Deshalb stellen wir Forderungen an die JUSO Schweiz, wie das Engagement unserer Partei aussehen sollte.
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Untragbarer SP-Grossrat

Mit Entsetzen hat die JUSO Stadt Bern  von der neuesten Idee von SP-Grossrat Adrian Wüthrich erfahren: Er möchte gerne Polizist*innen mit Bodycams ausstatten, welche sie nach völlig freiem Belieben ein- und ausschalten können. Dieses freie Belieben dient unserer Ansicht nur dazu, illegale Gewalt von Polizist*innen zu vertuschen und den Opfern dieser Gewalt ihre Rechte zu verweigern. Artikel ansehen

Resolution zur Situation in Venezuela

In Anbetracht der einseitigen Berichterstattung der Medien zu Venezuela erachtet es die JUSO Stadt Bern als notwendig, Stellung zu den Konflikten zu beziehen. Die Resolution reichen wir auch zuhanden der DV der JUSO Schweiz vom 30. September ein.

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Gute gratis Hot-Dogs

Die JUSO Stadt Bern hat heute gratis 200 gute Hot Dogs vor dem Weyerli verteilt. Dies geschah aus Protest gegen die völlig überrissenen Essenspreise im Bad selbst, welche einkommensschwache Personen und insbesondere Familien von der Kundschaft ausschliesst und einen erfüllten Badibesuch stark erschwert. Artikel ansehen

Dies soll ein linker Gemeinderat sein?

Wie gestern kommuniziert wurde, soll das NEUstadt-Lab dieses Jahr nicht mehr stattfinden. Die JUSO Stadt Bern ist enttäuscht davon und nervt sich über den Gemeinderat, der sich hinter juristischen Argumentationslinien versteckt, um seine eigene Unfähigkeit zu verstecken. Artikel ansehen

WE HAVE NO MASTERS – WE ARE FREE ELVES

Die JUSO Stadt Bern vernahm heute mit grosser Freude, dass viele verschiedene Menschen versucht haben Polizist*innen und Zivilist*innen aus ihrer Sklaverei zu befreien. Dies als Reaktion auf die Stellungnahme der KAPO Bern, die sich darüber beklagte, dass anscheinend ein Mitarbeiter von ihnen in der Reitschule eingeschlossen worden war. Die JUSO Stadt Bern unterstützt dieses Vorhaben vollkommen und setzt sich zusammen mit anderen Menschen für eine befreite Gesellschaft ein. Artikel ansehen