Absurd: Protest gegen Miss-Wahl als Gefährdung eingestuft

Der Nachrichtendienst des Bundes ist von allen guten Geister verlassen: In seinem gestern erschienenen Lagebericht bezeichnet er die Proteste rund um die Miss-Schweiz-Wahl in Bern als angeblich linksextreme Handlung und somit als Gefährdung für den Frieden in der Gesellschaft. Die JUSO Stadt Bern wehrt sich mit einer Foto-Aktion gegen diese politische Hetze einer Bundesbehörde. In einem demokratischen Land muss das verfassungsmässige Recht der Meinungsfreiheit friedlich ausgeübt werden dürfen, ohne deswegen als eine Gefahr diskreditiert zu werden. Artikel ansehen

Hausbesetzung – wieso überhaupt?

In letzter Zeit gab es wieder mehr Hausbesetzungen, und staatliche Massnahmen dagegen, diese wurde auch vermehrt in den Medien zitiert. Doch wieso kommen Menschen auf die Idee ein „fremdes“ Haus zu besetzen und darin zu leben? Mensch kann es sich sehr einfach machen und sagen, dass diese Menschen nur zu faul sind um zu arbeiten. Doch wie immer funktioniert ein so einfaches Denken nicht. Die Hintergründe reichen von reiner Wohnungsnot, bis zum Bedürfnis nach Kultur- und Freiraum. Artikel ansehen

Wieviel Wert hat ein Menschenleben?

Wir sind enttäuscht. In der letzten Woche starben im Mittelmeer wieder einmal über tausend Menschen und alle schauten weg.

Jeder Verlust eines Menschenlebens ist eine Tragödie. Wesalb also ist der Aufschrei so viel grösser wenn 150 Deutsche bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen als wenn 950 afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken?

Stürzt ein Flugzeug ab werden innert küzerster Zeit die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, es werden stündlich Pressekonferenzen gegeben, Schuldige gesucht, Trauerfeiern gehalten.
In Onlineforen wird Trost gespendet, Beileid bekundet, Hilfe angeboten. Artikel ansehen

Nause und seine Polizei völlig überfordert

Unter dem Motto „Media Markt leerfeiern“ versammelten sich am Donnerstagabend rund 600 Menschen um gegen die Eröffnung des Mediamarkts innerhalb der ehemaligen Markt Halle zu demonstrieren. Die bereits im Vorfeld friedlich angekündigte Kundgebung sollte ein Zeichen gegen die Konsumgeilheit und für mehr Leben in der Stadt Bern setzen, dies wurde leider wieder einmal durch Gewalt und Zerstörung überschattet.  Dies bedauert die JUSO sehr und verurteilt diese Anwendung von Gewalt aufs Schärfste. Doch weit mehr schockiert ist die JUSO Stadt Bern über das Verhalten der Kantonspolizei.  Artikel ansehen

Miss Schweiz Wahl nicht in Bern: Sieg für die Protestierenden

Die JUSO Stadt Bern freut sich über den Entscheid der Organisator_innen der Miss Schweiz Wahlen, die sexistische Veranstaltung nächstes Jahr nicht in Bern zu veranstalten und wertet dies als Sieg. Gleichzeitig kündigen die JUSO Sektionen Basel und Bern auch im neu gewählten Veranstaltungsort Basel Proteste an.

Die Miss Schweiz Wahl 2015 wird nicht in Bern stattfinden. „Das ist ein Sieg für die Protestierenden und für alle, die sich gegen diese Veranstaltung gewehrt haben.“ So Tamara Funiciello, Co-Präsidentin der JUSO Kanton Bern. „Eine solche sexistische Veranstaltung wollen wir in Bern nicht tolerieren.“ Weiter prangerten die Protestierenden die Kommerzialisierung der öffentlichen Raums, speziell des Bundesplatzes an. Artikel ansehen

Miss Schweiz Wahlen

Der Berner Stadtrat hat gestern einer Motion zugestimmt und so eine unabhängige Untersuchung des Miss Schweiz Einsatzes angeordnet. Zu diesem Anlass möchten wir gerne die pointierte Rede von Stadtrat und SP Sekretär Michael Sutter veröffentlichen:

„Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste

Unsere allgemeine Einschätzung des völlig missglückten Polizeieinsatzes anlässlich der Miss-Schweiz-Wahl hat Peter Marbet bereits vor einem Monat dargelegt, die will ich hier nicht wiederholen. Ich begründe aber im folgenden, weshalb wir uns klar für eine unabhängige Untersuchung aussprechen und der Meinung sind, dass die Stadt hier nicht einfach den Kopf in den Sand stecken darf und hilflos auf den Kanton verweisen. Artikel ansehen

9. Februar 2014 der erste Schritt in die falsche Richtung

Die JUSO hat am Montagabend in mehreren Schweizer Städten, auch in der Stadt Bern kleinere Kundgebungen veranstaltet um an die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014 zu erinnern. Die JUSO Stadt Bern hat von Anfang an diese fremdenfeindliche Initiative bekämpft und wird ihren Kampf für eine offene, solidarische und gerechtere Schweiz auch ein Jahr nach der Annahme nicht aufgegeben. Artikel ansehen

Die Sparwut geht weiter- auch im 2015

Der Kanton Bern wird auch dieses Jahr massive Kürzungen im Haushalt vornehmen – obwohl für das Budget 2015, welches am 10. November vom Grossen Rat genehmigt wurde, ein Überschuss von knapp 125 Millionen Franken vorgesehen ist. Gleichzeitig will derselbe Grosse Rat aber eben auch an die Prämienverbilligungen heran, was etwa 24’000 Betroffene im Kanton Bern zu spüren bekämen. Viele von ihnen sind aufgrund der steigenden Krankenkassenprämien und Mietkosten bei gleichzeitig stagnierenden Löhnen stark auf diese Unterstützungsmassnahme des Kantons angewiesen. Eine Kürzung oder gar Streichung der Prämienverbilligung würde viele von ihnen zwingen, Sozialhilfe zu beziehen. Artikel ansehen

Es war der Staat! – Kämpfen für Ayotzinapa

Zusammen mit anderen Gruppierungen veranstaltete die Juso Stadt Bern am Samstag, dem 22. November eine Solidaritätsaktion zur Unterstützung der Protestbewegung in Mexiko. Dazu verteilten wir Flyer und breiteten ein Transparent sowie die Fotos der 43 verschwundenen Studenten beim Bahnhofplatz aus.

Diese wurden am 26. September 2014 von der Polizei gestoppt, als sie die Stadt Iguala im Gliedstaat Guerrero verliessen. Die Polizei eröffnete das Feuer auf die Reisebusse der StudentInnen und brachte dabei 6 um. 17 weitere wurden verletzt. Der Rest wurde von der Polizei entführt und dem Drogenkartell „Guerreros Unidos“ übergeben. Glaubt man den Aussagen der Bandenmitglieder, sind die Studenten alle tot – gefoltert, ermordet und verbrannt. Den Auftrag hat der Bürgermeister von Iguala gegeben. Artikel ansehen

Normalverdienende an den Galgen hängen?

Die Juso Stadt Bern mobilisierte heute mit einem Galgen vor dem Käfigturm für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Ein Steuersystem das Wohlhabenden Ausländer_innen erlaubt Steuern zu unterschlagen und gleichzeitig alle Kosten auf die ordentlichen Steuerzahler_innen abwälzt, ist undemokratisch und verantwortungslos. Artikel ansehen