9. Februar 2014 der erste Schritt in die falsche Richtung

Die JUSO hat am Montagabend in mehreren Schweizer Städten, auch in der Stadt Bern kleinere Kundgebungen veranstaltet um an die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014 zu erinnern. Die JUSO Stadt Bern hat von Anfang an diese fremdenfeindliche Initiative bekämpft und wird ihren Kampf für eine offene, solidarische und gerechtere Schweiz auch ein Jahr nach der Annahme nicht aufgegeben. Artikel ansehen

Die Sparwut geht weiter- auch im 2015

Der Kanton Bern wird auch dieses Jahr massive Kürzungen im Haushalt vornehmen – obwohl für das Budget 2015, welches am 10. November vom Grossen Rat genehmigt wurde, ein Überschuss von knapp 125 Millionen Franken vorgesehen ist. Gleichzeitig will derselbe Grosse Rat aber eben auch an die Prämienverbilligungen heran, was etwa 24’000 Betroffene im Kanton Bern zu spüren bekämen. Viele von ihnen sind aufgrund der steigenden Krankenkassenprämien und Mietkosten bei gleichzeitig stagnierenden Löhnen stark auf diese Unterstützungsmassnahme des Kantons angewiesen. Eine Kürzung oder gar Streichung der Prämienverbilligung würde viele von ihnen zwingen, Sozialhilfe zu beziehen. Artikel ansehen

Es war der Staat! – Kämpfen für Ayotzinapa

Zusammen mit anderen Gruppierungen veranstaltete die Juso Stadt Bern am Samstag, dem 22. November eine Solidaritätsaktion zur Unterstützung der Protestbewegung in Mexiko. Dazu verteilten wir Flyer und breiteten ein Transparent sowie die Fotos der 43 verschwundenen Studenten beim Bahnhofplatz aus.

Diese wurden am 26. September 2014 von der Polizei gestoppt, als sie die Stadt Iguala im Gliedstaat Guerrero verliessen. Die Polizei eröffnete das Feuer auf die Reisebusse der StudentInnen und brachte dabei 6 um. 17 weitere wurden verletzt. Der Rest wurde von der Polizei entführt und dem Drogenkartell „Guerreros Unidos“ übergeben. Glaubt man den Aussagen der Bandenmitglieder, sind die Studenten alle tot – gefoltert, ermordet und verbrannt. Den Auftrag hat der Bürgermeister von Iguala gegeben. Artikel ansehen

Normalverdienende an den Galgen hängen?

Die Juso Stadt Bern mobilisierte heute mit einem Galgen vor dem Käfigturm für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Ein Steuersystem das Wohlhabenden Ausländer_innen erlaubt Steuern zu unterschlagen und gleichzeitig alle Kosten auf die ordentlichen Steuerzahler_innen abwälzt, ist undemokratisch und verantwortungslos. Artikel ansehen

Regierungsrat zeigt Courage

Die JUSO Kanton Bern zeigt sich zufrieden, dass der Regierungsrat endlich den Mut gefunden hat, sich zu seinen linken Wurzeln zu bekennen und fordert ihn auf, mehr Courage zu zeigen und seine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung endlich wahrzunehmen. Es ist an der Zeit, dass er sich weigert unbedachte und unsoziale Sparaufträge des bürgerlich dominierten grossen Rates auszuführen um dessen Schwarze-Null-Fetisch zu befriedigen. Artikel ansehen

Kolumne der JUSO im Links.be

Von Geschichte und Nationalismus

Er ist wieder vorbei. Der 1. August.

Rund um diesen Tag ranken sich Legenden und Mythen, bis hin zur abstrusen Behauptung, am 1. August 1291 sei die Schweiz gegründet worden. Wenige aber wissen, dass dieser Tag erst seit 1891 als Nationalfeiertag gefeiert wird. Genau so wenige wissen, dass diese Feierlichkeit im ausklingenden 19. Jahrhundert vor allem eine nationalistische Antwort auf die internationalistischen Bestrebungen der Linken und somit als Antwort auf den 1. Mai, der in der Schweiz seit 1890 gefeiert wird, gedacht war. Artikel ansehen

Die Ablehnung wird Bürgerlich!

Die Schweizer Armee/ VBS und ihre verschwenderische Politik ist ein Dorn im Auge vieler Steuerzahler_Innen. Die Wehrpflicht in den Augen vieler freier, junger Schweizer_Innen ein„no-go“. Die Wehrpflicht zu kritisieren getrauten sich immer nur linke Parteien, doch auch die Bürgerlichen haben teilweise genug. Das bürgerliche Komitee gegen die Wehrpflicht hat anscheinend auch Parteien in der politischen Rechte animiert aufzustehen. So haben die Jungfreisinnigen verschiedenster Sektionen, namentlich Biel und Graubünden, die Ja Parole zur Aufhebung der Wehrpflicht gefasst. Artikel ansehen

Nicht alle haben Zeit, Krieg zu spielen!

Medienmitteilung der JUSO Stadt Bern zu einer Aktion für die Aufhebung der Wehrpflicht

Am Samstag, 10. August haben sich 20 Jungsozialist_Innen aus den Regionen Bern, Biel und Wohlen versammelt, um gemeinsam mit einem Kriegsspiel für die Aufhebung der Wehrpflicht zu werben.

Mit selbstgebastelten Panzern, Gripen-Kampffliegern und Waffen eroberten die JUSO- Aktivist_innen mit dem Motto „Nicht alle haben Zeit Krieg zu spielen!“ die Berner Altstadt. Damit wollten sie auf die Abstimmung vom 22. September über die Aufhebung der Wehrpflicht aufmerksam machen. Artikel ansehen

Ausgangssperre nicht geknechtet!

Bern brennt weiter, jetzt auch in Wohlen, die Ideen für repressive Massnahmen lodern geradezu in den Köpfen mancher Gemeinderäte. Am Dienstag Abend traf sich Wohlens Jugend vor dem Gemeindehaus. Man sprach bei Tee und Bratwurst über das neue Polizeiregelement. An diesem Abend forderten die Jugendlichen die Gemeinderäte und den Gemeindepräsidenten Eduard Knecht zu mehr Dialog auf. Artikel ansehen