Keine Schweizer Profite aus Genozid und Klimazerstörung – JUSO Stadt Bern unterstützt Protest gegen Glencore und UBS
Die JUSO Stadt Bern hat am 19. Dezember 2025 eine Aktion des Klimastreiks Bern gegen die Verstr ickung Schweizer Banken und Konzerne in den aktuell stattfindenen Genozid an den Palästinenser*innen unterstützt. Im Zentrum der Kritik steht der Rohstoffkonzern Glencore, einer der Hauptkohlelieferanten Israels, sowie Schweizer Finanzinstitute wie die UBS oder die Zürcher Kantonalbank , die weiterhin in Glencore investieren.
Am 19. Dezember protestierte der Klimastreik Bern und Aktivist*innen der JUSO vor der UBS-Geschäftsstelle in Bern gegen die Rolle Schweizer Banken bei der Finanzierung fossiler Konzerne, die von Genozid, Besatzung und massiver Umweltzerstörung profitieren. Glencore beliefert Israel mit Kohle, die unter anderem für die Energieversorgung illegaler Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten und für die israelische Militärinfrastruktur genutzt wird.[1] Damit trägt der Konzern zur Klimakrise und zu schweren Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen bei. Die UBS investiert neben Glencore auch in den Israelischen Rüstungskonzern Elbit, welcher 85% seiner Drohnen und kleinkalibriger Munition an das Israelische Militär verkauft, und verdient somit direkt am Genozid an den Palästinenser*innen.[2]
Die JUSO Stadt Bern kritisiert, dass sich Schweizer Finanzakteur*innen weiterhin an diesen Geschäftsmodellen beteiligen. «Wer in Glencore oder Elbit investiert, nimmt bewusst in Kauf, dass mit Schweizer Kapital Genozid und Besatzung mitfinanziert und die Klimakrise aktiv vorangetrieben werden.», sagt Charlotte Günther, Präsidentin der JUSO Stadt Bern. «Das ist politisch verantwortungslos und moralisch geradezu ekelerregend.»
Die JUSO Stadt Bern fordert einen sofortigen Investitionsstopp Schweizer Banken und institutioneller Anleger*innen in Glencore und Elbit. Es braucht endlich klare politische Konsequenzen: Keine Profite aus fossiler Ausbeutung, keine Schweizer Gelder für Krieg und Genozid und keine Kompliz*innenschaft durch Wegschauen.
Für Rückfragen:
Charlotte Günther, Präsidentin JUSO Stadt Bern (+41 77 404 03 84)
[1] https://lecourrier.ch/2025/05/26/glencore-alimente-le-genocide/ (18.12.2025)
[2] https://www.ubs-divest.ch/ (18.12.2025)