Startschuss gefallen – JUSO Stadt Bern lanciert Abstimmungskampf!
Die JUSO Stadt Bern startete vergangene Woche ihre Abstimmungskampagne für die Initiative für eine Zukunft (IfeZ) , welche im November zur Abstimmung kommt. Die Initiative fordert, dass Klimaschutzmassnahmen sozial gerecht bezahlt werden und bittet Überreiche in der Schweiz mit einer neuen Erbschaftsteuer zur Kasse.
Vergangene Woche liessen Aktivist*innen der JUSO Stadt Bern ein Transparent von der Monbijoubrücke hängen. «Sie erben Milliarden, wir die Krisen. Superreiche stoppen!», hiess es auf dem Banner, welches den verwunderten Aareschwimmer*innen präsentiert wurde. Die JUSO Stadt Bern lanciert damit ihren Abstimmungskampf zur Initiative für eine Zukunft, welche dem Schweizer Stimmvolk am 30. November dieses Jahres vorgelegt wird.
Die Schweizer Klimapolitik der letzten Jahre hat versagt: Statt konsequenter Besteuerung der Verursacher*innen setzt man auf Eigenverantwortung und Symbolpolitik. Überreiche – welche durch ihren extravaganten Lebensstil für einen übermässigen Anteil der Umweltbelastung verantwortlich sind – leben weiterhin auf Kosten von uns allen, ohne jegliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Denn während ein effektiver Klimaschutz ein Vielfaches der heutigen Investitionen in Anspruch nehmen würde, deckt der Bund die Reichsten und lässt die breite Bevölkerung zahlen.
«Dieser Missstand muss unweigerlich und schnellstmöglich behoben werden. Mit der Initiative für eine Zukunft liefern wir mittels einer gerechten Erbschaftssteuer eine Lösung, welche die Hauptverursacher*innen dieser Krise zur Kasse bittet und die Allgemeinheit mit den nötigen Investitionen begünstigt», erklärt Jo Nogueira de Sá, Sektionsverantwortliche*r für die Abstimmungskampagne.
In den kommenden Monaten bis zur Abstimmung wird die JUSO Stadt Bern noch vermehrt in der Öffentlichkeit über die Thematik aufklären. Charlotte Günther, Präsidentin der JUSO Stadt Bern, stellt klar: «Uns gegenüber steht ein Nein-Lager, das mit einem Millionenbudget in den Abstimmungskampf zieht, um eine gerechte Besteuerung von Überreichen zu verhindern. Nichtsdestotrotz bleiben wir zuversichtlich und starten voller Motivation in unsere Kampagne».
Für Rückfragen :
Jo Nogueira de Sá (Vorstand JUSO Stadt Bern, Sektionsverantwortliche*r IfeZ) : N.desajo@gmail.com
Charlotte Günther (Präsidentin JUSO Stadt Bern): 077 404 03 84
David Léon Rietzler (Vorstand JUSO Stadt Bern, Leiter Arbeitsgruppe Medien): 076 476 72 22