WE HAVE NO MASTERS – WE ARE FREE ELVES

Die JUSO Stadt Bern vernahm heute mit grosser Freude, dass viele verschiedene Menschen versucht haben Polizist*innen und Zivilist*innen aus ihrer Sklaverei zu befreien. Dies als Reaktion auf die Stellungnahme der KAPO Bern, die sich darüber beklagte, dass anscheinend ein Mitarbeiter von ihnen in der Reitschule eingeschlossen worden war. Die JUSO Stadt Bern unterstützt dieses Vorhaben vollkommen und setzt sich zusammen mit anderen Menschen für eine befreite Gesellschaft ein.

Heute versammelten sich beim Baldachin viele Menschen, die sich für mehr Freiheit engagieren wollten. Dies versuchten sie mittels der sogenannten DOBBYTECHNIK. Diese ist zwar schon sehr alt, aber noch nicht oft erprobt worden. Inhalt dieser ist das Verschenken von Socken an versklavte Wesen, um sie aus ihrer Gefangenschaft zu befreien, angelehnt an das Buch Harry Potter und die Kammer des Schreckens.

Die verschiedenen Menschen waren fröhlich und sehr engagiert unterwegs und verteilten gratis Fusswärmer mit angeknipsten Botschaften. Diese Protestform stimmt Muriel Graf, Vorstandsmitglied  der JUSO Stadt Bern hoffnungsfroh: „Frei nach Proffessor Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore: Schlussendlich sind es deine Entscheidungen die dich definieren und nicht deine Geschichte. Ich bin der Meinung, dass wir als Menschen gewissen Entscheidungsspielraum haben, selbst wenn unsere Sozialisation prägend ist. Dementsprechend unterstütze ich den Versuch der Menschen, die Polizist*innen darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich nicht immer unterordnen müssen, Einsätze verweigern dürfen und sich entscheiden können, ob sie Falschinformationen verbreiten oder nicht.“

Weiter fügt Beni Stückelberger, ebenfalls im Vorstand der JUSO Stadt Bern an: „ Niemand muss Polizist*in sein. Dieser Spruch ist zwar sehr plakativ aber enthält doch einen wahren Kern. Die rohe strukturelle Gewalt mit der die Polizist*innen am Dienstag (und auch sonst immer wieder) vorgegangen sind ist mal wieder schockierend, deswegen ist es umso toller, dass es Menschen gibt, die mit einer ironischen und friedlichen Aktion ein Gegengewicht einbringen in diesen sehr verhärteten Diskurs. “Die JUSO Stadt Bern setzt sich mit allen mutigen und weniger mutigen Menschen dafür ein, dass wir eine bessere Welt schaffen.“

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